Behördlekneipe

Ünrig bis zum Abwinken auf Kosten des Hauses!

Archiv für November, 2008

30/11/08 Advent…

Sonntag 30. November 2008 von ts ts ts kanalbrachial

Advent… Hui! Ist es schon wieder so weit. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Gerade erst war noch Sommer – der Meischder hatte den Kanal dicht machen müssen und seine Wiederauferstehung via Preimteim gefeiert. Und nun? Morgen haben wir den 1. Dezember und Weihnachten steht schon bald vor der Tür. Der Guru einer Antisekte ist so gut wie weg vom Fenster und sendet nur noch im Briefmarkenformat sinnlose Endlosschleifen und Wiederholungen.
Auch den Live-Blog gibt es in der ursprünglichen Form nicht mehr, dafür nun aber die Behördlekneipe. Eigentlich bemerkenswert, was aus einem Sommer mit dem Plüderhausener Meischder enstanden ist: ein Adventsabend, im virtuellen Kneiple! :D

Daher: Auf, auf! Nur hereinspaziert! Heißer Ünrig mit Zitrone steht bereit!
 



 
 
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29.11.2008 Schleswig Holstein

Samstag 29. November 2008 von Sascha

Als Land zwischen den Küsten wird Schleswig Holstein gerne bezeichnet. Ein Land, das noch flacher ist als Niedersachsen, und zu großen Teilen eingedeicht ist, da Schleswig Holstein ansonsten vollaufen würde. Erwähnenswert sind die Inseln, dessen bedeutendste Sylt (nach Meinung der Nordsee etwas zu weit westlich gelegen, man arbeite aber dran) Helgoland (Deutschlands einzige Hochseeinsel, jaahaa) und Fehmarn sind. Die wichtigsten Städte sind Kiel, Lübeck und Flensburg. Kiel, bekannt durch seinen Hafen, den Handball, und die Kieler Sprotte (einen Fisch den man aufdrehen muss damit man die Gräte rausziehen kann), ist die Landeshauptstadt dieses flachen Landes und Eingangstor zum Nord-Ostseekanal. Dieser, in grauer Vorzeit angelegte Graben diente zum Schutz vor bösen Hanseaten und galt Jahrhunderte als unüberwindbar. In letzter Zeit ist man jedoch dazu übergegangen, im Zuge der Völkerfreundschaft, Brücken über diesen Graben zu bauen.
Lübeck, die sich als Königin der Hanse bezeichnet, ist vor allem eins: Alt! So alt, dass es Bauwerke gab, die auf einem alten, als Fuffi bezeichneten Zahlungsmittel, zu finden waren.
Flensburg schließlich ist die Männerhauptstadt der Republik. Nicht nur das dort das Kraftfahrtbundesamt sitzt.Nein, auch der Erotikversand Beate Uhse, wie auch das berühmte “Flens” kommen daher. Gerüchten zufolge soll unter allen 3 dort ansässigen Institutionen ein reger Adressenhandel stattfinden. Ansonsten ist Schleswig Holstein eher ländlich geprägt, einem Umstand dem in der Serie Neues aus Büttenwarder ein Denkmal gesetzt wurde.
Ethnologisch ist Schleswig Holstein in die Holsteiner, die Schleswiger und die Dänen einzuteilen, die in ihre Eigenheiten allerdings nicht so unterschiedlich sind, wie beispielsweise Rheinländer und Westfalen. Alle Volksstämme mögen Fisch in jeder Form, und lassen sich gerne ein laues Lüftchen um die Nase wehen (so ab Windstärke 8). Genauso wie das Wetter mag der Schleswig Holsteiner auch seine Politik. So hat man es immerhin geschafft, seit 1987, 3 Ministerpräsidenten hinwegzublasen. Während Uwe Barschel zu weit rausschwamm (aufgetaucht ist er in einer Badewanne in Genf), stolperte Björn Engholm über fies in den Weg gelegte Schubladen. Seiner Nachfolgerin Heide Simonis fehlte dagegen die Stimme, weswegen sie nicht beim Kappelner Krabbenpulen antrat, und daraufhin disqualifiziert wurde.

Legendär ist in Schleswig Holstein allerdings ein Fussballspiel zwischen dem 1. FC Süderbrarup und Holzbein Kiel:

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28.11.2008 Niedersachsen

Freitag 28. November 2008 von Sascha

Von der Nordsee bis zum Harz, von der Elbe bis zum Emsland erstreckt sich: Niedersachsen. Ein Land dessen Bewohner angeblich das reinste Hochdeutsch sprechen und die stolz sind auf ihre reichhaltige Geschichte…so genug geschwafelt! Niedersachsen ist eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Bis auf den Harz (den man von 1 bis 4 durchnumeriert hat), ist das Land flach wie eine Badezimmerkachel. Von ähnlichem Gemüt sind auch dessen Bewohner die lieber zu Hause in sich gehen, statt, wie andere deutsche Stämme, nach draussen, um zu kommunizieren. Dem geneigten Leser werden hier vielleicht Parallelen zum Westfalen auffallen, die hier auch noch nicht beendet sind. Denn ebenso wie der Westfale, liebt der Niedersachse das Schützenfest, dessen Größtes weltweit (Kritiker meinen unter vorgehaltener Waffe), in Hannover gefeiert wird. Das Stichwort Hannover bringt mich zu einer anderen Eigenschaft des Niedersachsen, dem latenten Größenwahn. Nicht nur das Schützenfest ist das Größte der Welt, sondern auch die Hannover Messen Cebit und Industrie, selbstredend auf dem größten Messegelände der Welt. Auch der größte Sandkasten der Rebublik, dürfte wohl in Niedersachsen liegen, da dürfen sich die Jungs, denen früher immer die Förmchen geklaut wurden, mal so richtig austoben. Das dieser latente Größenwahn (das meist verkaufte Auto kommt selbstverständlich auch aus Niedersachsen) manchmal auch zur Selbstüberschätzung wird, zeigt sich daran, dass er die größten Niedersächsischen Pfützen mit einem unglaublichen Tiefgang von 2,9m und 6m als Meere bezeichnet, das Steinhuder, sowie das Zwischenahner Meer. Diese Selbstüberschätzung setzt sich bisweilen auch bis in höchste Kreise von Politik und Adel, sowie der Wirtschaft fort. Das der Niedersachse im allgemeinen auch sehr reisefreudig ist, zeigt sich an der Tatsache, dass mit dem Reisekonzern TUI (natürlich Europas größter Reisekonzern) und der Mayer Werft zwei wichtige Unternehmen in Niedersachsen ihren Sitz haben. Psychoanalytiker sind sich dabei aber darüber einig, dass es sich bei dieser Reiselust um eine Flucht vor der Trostlosigkeit handelt, die diesem Land eigen ist. Diese Reiselust hat einige Niedersachsen bis in das sonnige Rio de Janeiro geführt, wo man bisweilen enge zwischenmenschliche Verbindungen pflegt.
Zu guter Letzt hat uns Niedersachsen auch noch kulturelle Geistesgrössen, wie die Heidschnucke Jenny Elvers, oder die im deutschen Lichte brühende Sarah Connor geschenkt

Der geneigte Hörer sei vorgewarnt, es singt der bekennende Eifelniedersachse Heino:

Hier eine modernere Version

Wer aber jetzt denkt, dass es das war, dem sei gesagt: Einen hab ich noch! Denn ein Teil Niedersachsens, wird vom Stamm der Friesen, genauer der Ostfriesen bewohnt, die so das genaue Gegenteil des Niedersachsen sind. Seine berühmtesten Vertreter sind sind die Komiker Otto (wir konnten den Oberostfriesen gewinnen unsere heutige Getränkekarte zu singen)und Karl Dall. Sehr lecker ist dort übrigens die von mir oft fälschlicherweise als Ostfriesentee bezeichnete ostfriesische Bohnensuppe. die mit Rosinen zubereitet wird.

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27/11/2008 Bayern

Donnerstag 27. November 2008 von Irexis

Der Freistaat liegt im Südöstlichen Winkel der Republik und ist das flächengrößte Land Deutschlands. Es setzt sich aus den Landesteilen Franken, Schwaben und Altbayern zusammen. Die Landesteile einzeln vorzustellen würde hier den Rahmen sprengen, also wenden wir uns den Altbayern zu, den Bajuwaren (Achtung! Link kann zu kurzfristiger Erblindung und Hörsturz führen!) . Sind ja schließlich die Ureinwohner dieses Landes. Der Bajuware an sich ist ein friedfertiger Zeitgenosse, tief mit seiner Heimat verwurzelt und alten Traditionen eng verbunden. Das tragen der Landestracht (Dirndl und Lederhose) gehört genauso dazu wie die fast fanatische Verehrung des Nationalgetränkes Bier! Dieses gilt übrigens in Bayern als Grundnahrungsmittel .Versuche NIE, einen Bayer über Bier zu belehren, denn 1. hast du keine Ahnung von Bier wenn du ein Preiß bist und 2. würdest du dir nur a boor einfanga und mit da Fotzn ans Discheck hirumpen (mit dem Gesicht am Tischeck zerschellen).´ Das bringt mich auch schon zu zwei weiteren Traditionen. Der schon seit Jahrhunderten bestehenden Feindschaft zwischen Bayern und Preußen und dem für Bayern typischen Dialekt.
Als Preiß oder auch Saupreiß bezeichnet der Bayer jeden der außerhalb des Weißwurschtäquators lebt. Also irgendwie alles Richtung Norddeutschland. Wer als Nichtbayer sich versucht den allgemeinen Sitten in Bayern anzupassen darf einen Fehler nie begehen: Trage nie als Nichtbayer Tracht, denn:
die einzige Tracht die am Preißn steht, is a Tracht Prügel!
Seine Sprache pflegt der Bayer genau so inbrünstig wie seine Feindschaft zum Preußen (woiche Rächtschraibrefoam?) In den letzten Jahren wurde allerdings festgestellt dass vor allem in Ballungsgebieten ein dramatisches Sterben des Dialektes zu beobachten ist. Gerade in München, der Landeshauptstadt wird zunehmend Hochdeutsch gesprochen. Dagegen hat die Bayrische Regierung jetzt ein Notfallprogramm gestartet.
Ach so, ja…Regiert wird Bayern ja auch. Bis 2007 war die Welt für die Bayern noch in Ordnung, die CSU hatte die absolute Macht und es regierte Kaiser Edi der erste und einzige. Edmund Stoiber der sich mit Flammenden Reden immer wieder in die Herzen seiner Untertanen brannte, der bewies dass in Bayern die Uhren anders ticken und überhaupt alles besser ist! Dieser ja fast schon Gottgleiche Regent wurde durch einen Hinterhältigen Staatsstreich 2007 gestürzt! Seit dem 28 September 2008 (ein schwarzer Tag für jeden Bajuwaren) regiert nun eine Koalition aus CSU und FDP. Der jetzige Ministerpräsident Horst Seehofer hat ein schweres Erbe angetreten!

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Stammtisch

Montag 24. November 2008 von Irexis

Na, was haben wir die letzten vier Tage gelernt? Die NRWler gibt es in drei Ausführungen, in Thüringen denken Dichter an Rostbratwürschte (nur echt mit dem sch) und in Berlin untertunneln Sprachpanscher mit ner großen Klappe die ganze Stadt! Ist Deutschland nicht echt spannend? Jetzt ist aber erst mal Stille angesagt. Schließlich müssen wir uns ja überlegen in welchem Bundesland wir als nächstes aufschlagen! Bis dahin….ihr wisst ja, hier ist offen :-)

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23/11/2008 Berlin

Sonntag 23. November 2008 von Irexis

Berlin ist Bundeshauptstadt, Regierungssitz und mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands.
Als Stadtstaat wehrt es sich seit Jahren schon gegen die Belagerung durch das Land Brandenburg, das Berlin vollständig umgibt. Parallelen zu den Einwohnern eines kleinen Gallischen Dorfes sind unübersehbar! Der Berliner, (Landesweit auch Kräppel genannt) hat sich durch die vollständige Isolation von der Außenwelt zu einer eigenständigen Spezies mit äußerst interessanten Eigenheiten entwickelt. So haben die Berliner schon vor langer Zeit ihre ganze Stadt untertunnelt, wahrscheinlich um sich unter Brandenburg hindurch einen Weg in die Freiheit zu graben. Leider sind ihnen im laufe der Jahre sämtliche Eigenschaften verloren gegangen um in der rauen Natur überleben zu können. In den Wäldern Brandenburgs werden immer wieder vollkommen verwirrte Berliner aufgegriffen die lauthals nach einem Taxi schreien. Das bringt mich auch direkt zu einer der herausragenden Eigenschaften der Berliner: Die große Klappe! Diese gepaart mit deren Liebenswürdigkeit, Höflichkeit, einem seltsamen Sinn für Humor und einem ausgeprägten Dialekt ergibt zusammen das was der Berliner liebevoll Berliner Schnauze nennt. Im Rest der Republik nennt man das anders…aber lassen wir das.
Übrigens wurde in Berlin auch die kleinste Zeiteinheit der Welt entdeckt. Die Berliner Sekunde bezeichnet den Abstand zwischen dem grün werden der Ampel vor einem und dem Hupen des Taxifahrers hinter einem.
Die Berliner lieben ihre Stadt. Das zeigt sich deutlich in den ja fast schon zärtlich zu nennenden Spitznamen die Sie ihren Bauwerken verpassen:Bierpinsel, Lippenstift und Puderdose, Schwangere Auster, Langer Lulatsch um nur einige wenige zu nennen. Kulinarisch gehen die Berliner noch seltsamere Wege.
Typische Spezialitäten sind: Berliner Weiße (Weizenbier mit Waldmeister- oder Himbeersirup)
Die Curry Wurst, Berliner Eisbein oder Bouletten. Auch der allseits beliebte Döner wurde hier das erste mal verkauft bevor er seinen Siegeszug durch Deutschland unternahm.
Die momentane Regierung besticht durch ihre Farbgebung, eine Rot/Rot Koalition mit einem Hauch Rosa. Berlin liegt auch hier wie immer voll im Trend. Und zwar so sehr das der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit,(Spitzname Wowi) dieses Jahr sogar die Auszeichnung Sprachpanscher des Jahres bekam. Na wenn das nichts ist. Herzlichen Glückwunsch dazu hier aus der Provinz.
Die angestrebte Regierungsform ist allerdings die Anarchie, eigentlich völlig klar denn der Berliner lässt sich sowieso von niemandem was sagen. Was nicht heißt das er selbst nichts zu sagen hat. Im Gegenteil, der Berliner findet immer das alle anderen ein Recht auf seine Meinung haben.
Zusammenfassend kann man sagen das die Berliner ein nettes, zuvorkommendes, äußerst liebenswürdiges Völkchen sind das man einfach gern haben muss.

Und das schreib ich nicht nur weil ich hier mit einem Eisbein bedroht werde! Genau……Hilfe :shock:

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22/11/08 Behördlekneipe à gogo!

Samstag 22. November 2008 von ts ts ts kanalbrachial

Die Anstrengungen der vergangenen Woche liegen weitgehend hinter uns. Puuuh! Draußen schneit es – doch das ist ja glücklicherweise kein Hinderungsgrund, in der virtuellen Kneipe eures Vertrauens vorbeizuschauen, ne ;)
Heute wieder mal mit ein bisschen entspannender Fahrstuhl-Misuk. Juhu!
Also, nur hereinspaziert, den Mantel in die Ecke, das Cocktailglas geschnappt und bei ein bisschen schwummer-wummer Beleuchtung lässig den Abend verbracht!
 


Ünrig à gogo für alle!


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21/11/2008 Thüringen

Freitag 21. November 2008 von Irexis

Wir haben natürlich keine Kosten und Mühen gescheut um euch die Bundesländer so nah wie möglich zu bringen. Heute schalten wir nun Live zu unserer Bundeslandskorrespondentin Neniell die uns Ihr Bundesland vorstellen wird!

Neniell…krchzzt…Neniell hörst du mich?…

Zwischen Dänemark und Prag…. liegt ein Land, das ich sehr mag….

Thüringen!
Das grüne Herz Deutschlands. Was nicht heißt, dass wir auch ein Herz für Grüne haben. Immerhin ist der Freistaat seit 1990 CDU regiert. Man nennt uns auch das Bayern des Ostens (nein, eigentlich nicht, ist mir nur grad eingefallen).
Deutschland hat uns so einiges zu verdanken: Rostbratwürschte (nur echt mit dem sch), Thüringer Klöse, Rostbrätel, lecker Schwarzbier, haufenweise Siege im Biathlon und natürlich die Deutschlandflagge. Jaahhaaa, die Deutschlandflagge. Die Farben Schwarz, Rot, Gold gehen auf die Jenenser Urburschenschaft (auch so’n Thüringer Ding) zurück. Erstmals wurde die jetzige Deutschlandflagge beim Wartburgfest (auch unser)1817 gehisst.
Thüringen belegt derzeit Platz 3 der berühmt- berüchtigten PISA-Studie. Kein Wunder, fühlten sich doch hier schon immer berühmte Dichter und Denker zu Hause („Willkommen in der Denkfabrik“ war eines der Thüringer Mottos. Sachsen Anhalt konterte mit „Wir stehen früher auf“, wie lahm).
Thüringen ist zwar klein, aber sehr vielfältig. Im Süden der Thüringer Wald (Hallo Oberhof) im Norden das fruchtbare Thüringer Becken (Hallo alte Heimat) und der Harz. Umzingelt werden wir von Hessen, Niedersachsen, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Entlang der A4 reiht sich die Städtekette Thüringens auf. Von Ost nach West : Gera (sei hier nur der Vollständigkeit halber genannt), Jena (Stadt der Wissenschaft 2008), Weimar (Kultur pur), Erfurt (Hallo ihr Puffbohnen), Gotha (dazu fällt mir nix ein) und Eisenach (Hallihallo ihr armen Opel Mitarbeiter). Das wars eigentlich auch schon mit größeren Städte. Wir Thüringer mögens halt gemütlich. Zur Zeit leben in Thüringen 2,2 Mio Einwohner. Jede Großstadt würde uns locker in die Tasche stecken. Die Landeshauptstadt ist übrigens Erfurt, aber darüber reden wir Jenaer nicht so gern.
Und übrigens: wir sprechen nicht (alle) sächsisch! Ostthüringen ist sächsisch angehaucht, im Süden frängelt man, im Westen klingts schon arg hessisch und im Norden dialektelt eh jedes Kaff anders. Wir sind halt eigen, aber sympathisch!

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20.11.2008 NRW Nordrhein Westfalen

Donnerstag 20. November 2008 von Sascha

Nordrhein-Westfalen ist mit rund 18 Millionen Einwohnern das Bevölkerungsreichste Land in Deutschland. Die britische Besatzungsmacht hatte 1946 die grandiose Idee die preußischen Provinzen Westfalen und den Nordteil der Rheinprovinz zusammenzustopfen. 1947 kam noch das Land Lippe dazu (Gerüchten zu folge wollte das kein anderer haben) Das ganze gut geschüttelt und heraus kam NRW. Allerdings ist es nie gelungen die drei Landesteile wirklich zu verbinden, da die einzelnen kulturellen Unterschiede doch zu gravierend sind. Die Landeshauptstadt Düsseldorf verdankt ihren Namen der Tatsache dass es irgendwo an der Mündung eines kleinen Flüsschens namens Düssel liegt. Wie gut das der Fluss nicht Dussel heißt! Jährliche Highlights sind der Karneval in Düsseldorf und Köln, da kommt der Rheinländer aber mal so richtig aus sich raus! Näheres zu den Drei Landesteilen verrät euch jetzt mein Kollege Sascha:

Vielen Dank Irexis:
Der Landesteil Nordrhein existiert als Region gar nicht. Man spricht hier eher vom Niederrhein oder vom Rheinland. Wichtigste Städte dieser Region sind Köln und Düsseldorf, die in tiefer Feindschaft, freundschaftlich verbunden sind. Hier geht es in erster Linie um den Karneval, das Bier und alles andere. Was einen unweigerlich zu den Menschen dort führt. Der Rheinländer an sich gilt als sehr herzlich, offen und tolerant. Dies trifft auch meistens zu. Es sei denn, es ist Karneval, da versteht der Rheinländer keinen Spaß, denn Spaß ist eine ernste Sache. Dem Rheinländer wird auch oft eine eher lässige Lebensgestaltung bescheinigt, die in Sätzen wie: Et hätt noh immer joot jejange! oder: et kütt wie et kütt, gipfelt. Eine Herangehensweise, die der Westfale überhaupt nicht versteht.

Während der Rheinländer Überraschungen und Spontanität liebt, neigt der Westfale eher zu einem klar strukturierten Weltbild. Der Westfale ist katholisch, konservativ und in erster Linie: Westfälisch! Was dem Rheinländer sein Karneval, ist dem Wesfalen das Schützenfest, das in jedem Dorf, und sei es noch so klein, veranstaltet wird. Obwohl es in Westfalen auch viel Industrie gibt, ist der Schwerpunkt doch in der Landwirtschaft, was auch durch die dortigen Böden (Soester Börde, Warburger Börde) begünstigt wird. Somit verwundert es nicht das in Westfalen viele Lebensmittelfirmen, besonders Bierbrauer zu Hause sind. Es gibt sogar Leute, die behaupten, dass der Westfale den Mund nur aufmacht, wenn er isst oder trinkt.

Neben dem Rheinland und Westfalen gibt es noch einen weiteren Landesteil “Lippe” der gern unterschlagen wird. Dieser oft fälschlich zu Westfalen gerechnete Teil umfasst im wesentlichen den heutigen Kreis Detmold. Viel zu sagen gibt es zu Lippe nicht außer das 2 touristiche Attraktionen dort zu finden sind: Das Hermannsdenkmal und die Externsteine

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Stammtisch

Montag 17. November 2008 von Irexis

Waren vier spannende Tage. Erst die Einführung unserer neuen Liveartikelserie Behördle regional ( darin stellen wir euch in unregelmäßigen Abständen die Bundesländer vor, in denen sich die Behördler so rumtreiben) Und dann noch das unterirdische TV Trash-Highlight des Jahres: Uri und seine durchgeknallten Aliens! Jetzt ist erst mal Ruhe angesagt. Am Donnerstag sind wir wieder da. Und wer weiß welches Ländle wir dann in die Mangel nehmen… Muhahaha
Bis dahin ist hier offen. Treffpunkt Behördlekneipe ;-)

(OK Ihr könnt uns jetzt hochbeamen 8) )

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