… weit in der Mitte der Welt, ein kleines Land namens Hohlerde. Dort lebten Elfwellenelfen, Hornosoks und die von allen gefüchteten Verschwörungstheoretikersoks. Doch friedlich war es in dem kleinen dunklen Land nie, denn jedes Gesokse wollte ganz alleine über die Hohlerde herrschen und den anderen das Geld aus der Tasche ziehen.
Es herrschte Neid und Missgunst unter den Lichtarbeitern verschiedenen Stämmen und jeder warf dem anderen vor, zu lügen und zu betrügen oder – noch schlimmer – für DIE BEHÖRDE zu arbeiten!
Es gab die seltsamsten Geschöpfe in diesem Land. Da waren die Elfwellenelfen, kleine glatzköpfige und großbauchige Gesellen, die immer eine seltsam duftende Rauchwolke hinter sich herzogen. Sie lebten gerne in dunklen kalten Wäldern, denn da konnten sie mit den Bäumen reden und zusehen wie diese vor ihnen flüchteten davonflogen. Sie konnten tun und lassen was sie wollten, denn ihr Glaube erlaubte es ihnen, die Verantwortung immer auf andere zu schieben. Ihre Gebete waren einfach:
Ich kann nix dafür denn Die Regierung ist schuld
HAARP ist schuld
Obama ist schuld
Merkel ist schuld
Die Iluminaten sind schuld
Aliens sind schuld Ich werde mit Elfwellen bestrahlt
Der Verfassungsschutz ist schuld
Das Geld ist schuld
usw…
Die Elfwellenelfen waren eine kleiner Stamm, der sich nicht groß in den Kampf der mächtigeren Gesocksestämme einmischte. Für sie waren diese sowieso vom Staat gekauft und garantiert durch irgendwelche Wellen von aussen gesteuert. Sie warteten nur darauf, dass der richtige Zeitpunkt kommen würde, dann würden sie der Welt die Wahrheit zeigen! Und alle würden ihren Führer als Helden verehren und ihm kleine Altäre bauen und ihm Rauchopfer darbringen! Alle Geschöpfe würden in Frieden und Anarchie leben, der Wolf das Lamm nicht mehr fressen, denn in der schönen neuen Elfwellenelfenwelt würden sich alle nur noch von Licht und Rauchwerk ernähren. Alles wird bunt….
und das nächste Mal erzähl ich euch von den Hornosoks, den wohl merkwürdigsten Geschöpfen in dem kleinen Land namens Hohlerde.
Wie wir gesehen haben, ist die Bankenkrise, zumindest in Baden-Württemberg, vorbei. Denn die alte Bank von Württemberg (die es gar nie gab) ist wieder da. “Freuet euch und jubilieret!” Sogar mit eigener Währung, der Deutschmarkt oder Deutsch-Markt oder so. Dann kann’s ja mit der Wirtschaft in Württemberg wieder aufwärts gehen, i wer mir gloi noh a Viertele genähmgen.
Ausserdem versucht sich der Erschaffer der Deutschmarkt, Inhaber der alten Bank von Württemberg, König des heiligen deutschen Königreichs, Gesandter des Sirius, Lizenzinhaber und Votzenversteher als Notenbänker und Orakel von Plüderhausen, indem er nicht erst Sachverhalte kompliziert und zusammenhanglos wiedergibt, sondern gleich ganz weglässt. Vielleicht lässt sich die Unternehmensführung von General Motors (eine Art Kanal Telemedial der Automobilindustrie) ja erweichen, und verkauft Opel für eine Handvoll Deutschmarkt.
Wenn alles nicht klappt, kann Horni ja bohren. Nicht in der Nase und auch nicht im Puff in Fellbach, sondern auf der Alb. Da könnte sich dann eine neue (Geld-)quelle erschließen und frisches Albwasser (natürlich gegen Deutschmarkt) an den telemedialen Horst gebracht werden. Zur Not tut’s auch brackiges Badewasser.
Update: Die Guido ist schon 8 Tage Aussenministerin und ist seither in noch kein Fettnäpfchen reingetreten. Herzlichen Glückwunsch!
Kennen Sie eigentlich Alan Greenspan? Der Mann war von 1987 bis 2006 Chef der amerikanischen Zentralbank FED und damit der oberste Währungshüter der USA. Seine Kommentare zur Finanzpolitik waren ebenso beachtet wie gefürchtet. Eine besondere Gabe war dabei, einfache Zusammenhänge so kompliziert darzulegen, dass nachher keiner wusste, was Greenspan nun eigentlich gesagt hat. Einer Legende zu Folge, soll er auf dieser Weise auch mal einen Heiratsantrag gemacht haben. Er selbst brachte es einmal so auf den Punkt: „Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meine.“ Deswegen trug er auch den Beinamen “Orakel von Washington”.
Während Greenspan oftmals absichtlich so antwortete, um die Finanzwelt nicht in unnötige Aufruhr zu versetzen, verhält es sich beim Orakel von Plüderhausen ganz anders. Da weiß das Orakel am Anfang eines Satzes oft selbst nicht, wohin dieser am Ende steuert. Nicht selten stellt sich der (ab-)geneigte Zuschauer die Frage: Was redet der Mann da? Das hält aber den Grossmufti des Heiligen Deutschen Königreichs nicht davon ab, eigenes Geld zu erschaffen, die Deutschmarkt. Jetzt kann er, wie damals Alan Greenspan eben, als Hüter der Deutschmarkt, Orakel von Plüderhausen und Besitzer einer württembergischen Bank Kommentare zur Finanzsituation des heiligen deutschen Königreichs abgeben, und dessen Bürger (also die Dunkelleuchten von H5) in Angst und Schrecken versetzen.
Ich bin ja mal gespannt, ob sich das Orakel von Plüderhausen heute zu Wort meldet, um wieder Sinnfreies unter sein Volk zu bringen.
Urheberrecht und copyright ist ja für ein Blog ein immer wiederkehrendes Thema. Hier haben wir nun ein Beispiel für den unerkannten Gebrauch in der Wertschätzung: vor über einem Jahr zitiert und verlinkt jemand in seinem Blog wohlwollend und mit bester Absicht den Artikel einer Journalistin, die unter anderem gelegentlich eine Kolumne in der “Zeit” bedient und nebenbei noch einen Blog bei der “taz” laufen hat.
Doch Undank ist der Welten Lohn, denn der Blogger bekommt nun Post vom Anwalt der weltläufigen Reporterin, die -wie wir aus ihrer “Bio” erfahren- früher in der Hausbesetzerszene aktiv war und mittlerweile zwischen ihrem Studio in Manhattan, New York und einer Altbauwohnung im hippen Prenzl’berg, Berlin pendelt. Donnerwetter, Ground Zero und Bionade-Biedermieder – die Frau war mal am Puls der Zeit. Doch zurück zum Thema und einer trivialen Gleichung: Internet + Anwalt + Post = Abmahnung! 1200 EUR zzgl. Anwaltskosten in Höhe von 955 EUR – da kommt die Suppe bald teurer als die Brocken.
Begründet wird die Höhe der Abmahnung damit, dass das ein “ziemlich aufwändiges” Verfahren sei, all die pösen Urheberrechtsverletzer im Internetz ausfindig zu machen, jaha …und, und der Blogger soll doch froh sein, dass sie keinen Anwalt aus New York beauftragt hat, denn dann wäre das aber richtig teuer geworden, aber so richtig. Dass es jetzt bei ihrer “digitalen Schleppnetzfahndung” auch einen nicht-kommerziellen Blog erwischt hat, sei bedauerlich, “aber die derzeitige Rechtslage ist halt so” sagt die ehemalige Aktivistin aus der Hausbesetzerszene.
Nun ist es in der Blogosphäre halt so, dass man ein Auge aufeinander hat, und es war somit unausweichlich, dass jemand seinen Senf zu der Wurst abgibt. Einen wirklich exquisiten Delikatesssenf gibt es beim SPREEBLICK, der sich der Sache angenommen hat. Ganz köstlich ist die Replik auf die Stellungnahme der Dame von Welt, die sich über ihren Blog bei der “taz” auch noch mal zu Wort meldet.
Wirklich ganz grosses Sonntagnachmittagskino für die ganze Familie. Ich wünsche viel Vergnügen! Für mich wird es nun aber Zeit, bin ja immer noch im Schlafanzug
Du möchtest wissen, was das hier für ein seltsamer Blog ist? Kein Problem! Wer wir sind und wo wir herkommen kannst du hier nachlesen. Neugierig geworden auf unsere Wurzeln? Dann schau doch mal im Aufsichtsbehördle vorbei.
Wie in einer Kneipe üblich, wird hier über so ziemlich alles gequatscht. Natürlich hat der Master of Desaster bei uns einen Ehrenplatz, denn über keinen kann man so schon witzeln wie über ihn. Aber auch Fürstentümer und Königreiche sind immer wieder mal Thema. Politisch werden wir nicht nur am Stammtisch und immer wieder gibt es die von uns allen geliebten Liveblogs. Vorzugsweise TV Trash lässt sich zusammen einfach besser ertragen.
Wenn es was Neues aus Absurdistan gibt, hat garantiert einer von uns was dazu zu sagen. Wir sind auch gerne mal paranoid, wer ist das nicht? Auch sonst hat sich hier 'ne Menge angesammelt und wir alle wissen ja, was wir nicht wertschätzen, verschwindet. Und weil wir gerade beim Wertschätzen sind, den TelemedialChat gibt's natürlich auch noch.
Alles in allem könnte man fast behaupten wir sind überall, dennoch gibt es einen Ort, da wird man uns vergeblich suchen: