Uff dr Schwäbscha Eisenbah…
… wird en neier Logfierar gsuacht, zumindeschd inderegt. ’s senn nämlich Woahla. On do geids au glei mol a haufa Leid di do des Leckle fahra welled.
Zom eina der old Logfiahrer, dr Stefah Mabbus vo dr ZehDehUhh. Dr hod neie Fanadiger bekomma di em a filmle gmachd henn.
Abrobo Fanadiger einschd hod seller Noschdradamus mol nidrgschriba (em Vers II/62):
“Mabbus wird dann bald sterba, s komd
Vo Menscha&Viecher eu schreggliche Nidrlag
Dan plezlich wird mer di Rache seen
Honderd, Had, Duarsch, Hongr, wenn dr Komeed laifd.”
Ich weiß, Freunde, mein Text ist arg lang geworden. Aber “too long, don’t read” gilt nicht: Ich werde Testfragen stellen!
Willkommen im Land der Frühaufsteher mit dem Zusatz Wir stehen früher auf – so grüßt es an den Pforten Sachsen-Anhalts und lässt den geneigten Besucher sich an die Stirne fassen: “Heieiei, sind die bekloppt…” Sagt doch dieses Motto nichts anderes als: ‘Hier fangen sie also bereits um 6:00 Uhr in der früh an zu arbeiten, damit sie um 14:00 Uhr Feierabend haben und in ihre Datsche gehen können.’ Ist das denn ein Wert an sich, mit dem man Reklame für sich machen sollte? Den Verantwortlichen muss die Werbeagentur anscheinend mit einer Kristallwasserinjektion oder einem Gläschen feinstem kolloidalem Gold die Sinne vernebelt haben.
Nun will ich mich nicht a priori lustig machen über dieses etwas sperrige Bindestrichland und seine Bevölkerung, sondern es Euch als Handreichung zur Landtagswahl anhand einiger ausgewählter Merkwürdigkeiten etwas näher bringen. Ich habe deswegen einfach nach den Dingen gesucht, die ich selbst immer schon einmal wissen wollte und recherchiert: Warum gibt es dieses Land überhaupt, wie steht es um die Identität der Sachsen-Anhalter mit ihrem Bundesland und warum sollte man hier mehr Tischtennis spielen? Den ganzen Beitrag lesen »
Nun ist es geschafft! Der japanische AKW-Betreiber Tepco hat mit der Explosion in Block 2 des Kernkraftwerks Fukushima 1 das erreicht, wovon der FC Bayern dieses Jahr nur träumt: Das Triple.
Doch damit nicht genug. Da alleine feiern blöde ist, beglückt man die japanische Bevölkerung nun wohl mit einem Leck im Reaktor und lässt radioaktive Strahlung entweichen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt und zeugt von der Perfektion, auf die die japanische Wirtschaft zurecht stolz ist. War man doch in der Lage, die Explosion soweit hinaus zu zögern, bis sich der Wind in Richtung Tokio (34 Millionen Einwohner) gedreht hat, damit man dort auch was davon hat. Aus Begeisterung über diese Zuwendung aus Fukushima macht der japanische Aktienindex Nikkei auch prompt einen Freudensprung von über -10% direkt in den Kelleratomaren Bunker, der aber auch nicht wirklich strahlengeschützt ist. Immerhin dämmert es der japanischen Regierung, dass sie nicht wirklich eingeladen ist, sondern nur den Dreck wegräumen darf, der am Ende übrig bleibt.
Nu isses also ganz offiziell. Der Plagiator verlässt die Bühne. Wer allerdings gedacht hat, dass sich Von und Zu Copy&Paste seinen Kopierer unter den Arm klemmt und beschämt durch den Hinterausgang verschwindet, hat sich mal aber sowas von geschnitten! Nix da! Der peinlichste Abschuss der CDU/CSU geht erhobenen Hauptes, ohne Unrechtsbewusstsein und mit dem großen Zapfenstreich. Mit dem höchsten militärischen Zeremoniell der Bundeswehr macht die Regierung ein letztes Mal Winke-Winke für ihren “Hoffnungsträger”.
Horst Seehofer kann gar nicht verstehen, warum das deutsche Volk einen Betrüger nicht weiter im Amt haben will. Was ist schon so ein bisschen Urheberrechtsverletzung. Da lacht doch der CSU Vorsitzende “Fröhlich” drüber!
Und weil’s für Muddis Fanclub noch nicht peinlich genug ist, legt er auch nochmal nach. Ballert ordentlich los, quasi bis zur letzten Patrone!
Kaum war das Dschungelcamp Geschichte, kam schon ein neuer Strassenfeger um die Ecke:
Er ist ein Despot, holt ihn da raus!
Diesmal werden die Kandidaten nicht in den Dschungel, sondern in die Wüste geschickt.
Erster erfolgreicher Kandidat und bereits mit seiner Karawane bei den (vermutlich Saudischen) Datteln war der tunesische Machthaber Ben NemsiAli, der auf der diktatorischen Habenseite Wahlfälschungen, Repressionen und einen erfolgreichen Putsch verbuchen konnte, durch den er selbst ins Amt des Präsidenten gelangte. Dies, so meinte das tunesische Volk, erfülle die Zugangsvoraussetzungen für eine Teilnahme, was auch auf lautstarken Unterstützungsdemonstrationen kundgetan wurde.
In der nächsten Runde konnte sich der Ägypter Husni Mubarak qualifizieren. Hier kopierten, allerdings mit Quellenangabe, die Menschen am Nil das tunesische Vorgehen und besetzten kurzerhand die Kairoer und andere Innenstädte. Zwar zierte sich der “Pharao” erst ein wenig, letztendlich konnten die Ägypter ihm aber klar machen, dass jeder Pharao sein Ende in der Wüste findet. Den ganzen Beitrag lesen »
Man kennt es ja, kaum rückt eine Wahl näher, hängen sie wieder überall. Die Plakate mit den Politikerfressen, die einen auf offener Strasse angrinsen. Schlimmer noch, wenn einem in der Fussgängerzone eines dieser Plakatgrätschen in Person gegenübersteht und versucht, sich bürgernah zu präsentieren. Wie anbiedernd, einfach scheusslich. Von dem Geld mal ganz abgesehen, das so ein Wahlkampf kostet. Das scheint sich auch diesmal die Hamburger Parteienlandschaft gedacht zu haben, denn obwohl die Wahl unmittelbar bevorsteht, sieht man nur hier und da mal ein paar Plakate, ist mal ein Flyer im Postkasten. Kreativität auch Fehlanzeige. Vom grossen Kampf um die Wählerstimmen fehlt diesmal fast jede Spur. Die eindrucksvollste und kreativste Werbung für die Wahl kam bei mir diesmal per Post: Meine Wahlbenachrichtigungskarte.
Stellt euch vor, es ist Wahlkampf, aber keiner geht hin. Den ganzen Beitrag lesen »
Ist Wahlkampf nicht was Schönes? Oder war es für den umworbenen Wähler mal. Früher war alles besser, ihr wisst schon, mehr Lametta. Da konnte man sich zurücklehnen und sich ganz gemütlich die Erklärungen der Parteien anhören oder lesen, warum gerade SIE die Eierlegende Wollmilchsau der totalen Erfüllung für Deutschland wären!
Das war noch ein Wahlkampf mit Blood,Sweat and Tears! Da haben die Spitzenkandidaten noch alles gegeben! Da gab es noch richtige Feinde, mit denen man dem Wähler so schön Angst machen konnte. Oder man behauptete einfach, man wäre für die Wiedervereinigung verantwortlich.
Irgendwie brachte man immer etwas zu Stande, das die eigene Partei ins rechte beste Licht rückte. Den ganzen Beitrag lesen »
Sie hat’s nicht leicht die NPD, Partei der abgehalfterten Glatzen, Stammtischparolierern und ewig Gestrigen. In Hamburg betreibt ‘ne Altglatze Wahlkampf, in Schwerin ergeht ein Haftbefehl gegen einen Kreistagsabgeordneten und auch bei der Hochzeit mit der DVU scheint sich die Braut selbst mächtig zu zieren.
Wie gut, dass es da noch den Zensus gibt! Die Chance der NPD …und heroisch ruft sie ihre Mitglieder auf:
Die hessische NPD ruft – analog zu den Landesverbänden Sachsen, NRW und Bremen – ihre Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, sich beim Statistischen Landesamt bzw. dem jeweiligen Gemeindevorstand als „Volkszähler“ zu melden. Große Städte wie Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel und Darmstadt sind dabei als vorrangige Ziele zu betrachten. Als Interviewer für Haushaltsbefragungen können die Volkszähler zahlreiche Rückschlüsse auf mentale Befindlichkeiten, soziale Probleme und politische Stimmungen im Lande ziehen und damit den Grundstein für eine nationaldemokratische „Marktforschung“ zur idealen Wähleransprache legen. Außerdem wird für jede Befragung eine kleine Aufwandsentschädigung gezahlt, die sinnvoller Weise in die politische Arbeit der nationaldemokratischen Partei einfließen soll.
Ist das nicht schön? Da wird man von dem Staat vielleicht zwangsverdonnert an dieser “Volkszählung” teilzunehmen und dann kann es passieren, dass einem so ein Nazi auch noch zur Tür rein will!
Aber, wie immer weiß das Behördle Rat!
10 Dinge, an denen Sie einen NPD Volkszähler erkennen:
1. Beim Öffnen der Tür schallt Ihnen ein zackiges : Guten Morrrgen Kamerad entgegen. 2. Tragen sie beim Öffnen der Tür ein Kopftuch! Sofort einsetzende Blässe und Schweißausbrüche sind eindeutige Hinweise. 3. Beobachten sie Ihren “Volkszähler” genau! Ständiges Zucken des rechten Armes und der Zwang die Hacken zusammenzuschlagen können den NPDler verraten. 4. Beim Schreiben liest ihr “Volkszähler” langsam und laut vor, was er gerade schreibt. 5. Er versucht Ihnen einen fast neuen, kaum gebrauchten Baseball-Schläger zu verkaufen. 6. Zu dem schlecht sitzenden braunen Anzug trägt er Springerstiefel. 7. Vor ihrer Tür prügeln sich zwei “Volkszähler” darum, wer sie befragen darf. 8. Der Schnurrbart ihres “Volkszählers” erinnert sie an irgend jemanden. 9. Der Volkszähler zuckt zusammen, wenn Sie unter Murmeln die Kerzen eines siebenarmigen Kerzenständers anzünden. 10. Ihr “Volkszähler” sieht aus wie Eva Herrman
Übrigens! einen Volkszähler des Zensus muss man weder in die Wohnung lassen noch seine Fragen beantworten. Den Fragebogen kann man entweder schriftlich oder online ausfüllen.
Das wissen wir ja alle spätestens seit Tatort Internet! Immerhin hält die Heilige von Guttenberg ja dafür ihr Gesicht in die Kamera. Da muss das ja stimmen, ne! Alles Böse kommt aus dem Internet. Und weil das so ist, haben einige gaaanz schlaue Menschen beschlossen, dieses Teufelswerkzeug zu exorzieren. Und obwohl dem einen oder anderen dieser Bande wohl Weihrauch und Kruzifix eher liegen, als fachlich fundierte Kenntnisse des Mediums, wird ordentlich drauflosexorziert. Dieses Mal nennt sich der neue Scheiterhaufen JMStV (Jugendmedienschutzstaatsvertrag). Schauen wir uns mal die Holzscheite an:
§5 Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote
(1) Sofern Anbieter Angebote, die geeignet sind,
die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen
oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen
und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen,
verbreiten oder zugänglich machen,
haben sie dafür Sorge zu tragen, dass Kinder oder
Jugendliche der betroffenen Altersstufen sie üblicherweise
nicht wahrnehmen. Die Altersstufen sind:
1. ab 6 Jahren,
2. ab 12 Jahren,
3. ab 16 Jahren,
4. ab 18 Jahren.
Die Altersstufe „ab 0 Jahre“ kommt für offensichtlich
nicht entwicklungsbeeinträchtigende Angebote
in Betracht. Bei Angeboten, die Inhalte periodischer
Druckerzeugnisse in Text und Bild wiedergeben,
können gegen den Anbieter erst dann
Maßnahmen ergriffen werden, wenn eine anerkannte
Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle
oder die Kommission für Jugendmedienschutz
(KJM) festgestellt hat, dass das Angebot entwicklungsbeeinträchtigend
ist.
So oder so ähnlich könnte der Satz klingen, wenn man mal zum Flug über die deutschen Stammtische ansetzt.
Laut einer aktuellen Studie der Friedrich Ebert Stiftung, haben sich diese Stammtischparolen aber erheblich ausgeweitet und sind dabei, den Weg in die Mitte der Gesellschaft zu finden. So hält bereits ein Drittel der Befragten Deutschland in “einem gefährlichen Maß” für überfremdet.
Genau! Schreien da die Stammtischführer und ihre Volksgenossen. Schließlich kennt das ja jeder vom Freund eines Onkels, dessen Schwager vom Bekannten des Bruders gehört hat, wie dessen Nachbar von so einem Moslem angemacht wurde, nur weil der mit dem Schuhwerk in Marokko in eine Moschee gelaufen ist. Frechheit sowas! Und überhaupt, diese ganzen türkischen Müllmänner, die seit 30 Jahren den eigenen Dreck wegräumen, und diese italienischen Restaurants, in die man alle 3 Wochen geht… Wenn ich solche Typen höre, möchte ich am liebsten den Müllwagen zu ihnen beordern, den ganzen Mist vor deren Haustür kippen und ihnen sagen, sie sollen doch ihren Scheiss bitteschön selbst wegräumen. Den ganzen Beitrag lesen »
Du möchtest wissen, was das hier für ein seltsamer Blog ist? Kein Problem! Wer wir sind und wo wir herkommen kannst du hier nachlesen. Neugierig geworden auf unsere Wurzeln? Dann schau doch mal im Aufsichtsbehördle vorbei.
Wie in einer Kneipe üblich, wird hier über so ziemlich alles gequatscht. Natürlich hat der Master of Desaster bei uns einen Ehrenplatz, denn über keinen kann man so schon witzeln wie über ihn. Aber auch Fürstentümer und Königreiche sind immer wieder mal Thema. Politisch werden wir nicht nur am Stammtisch und immer wieder gibt es die von uns allen geliebten Liveblogs. Vorzugsweise TV Trash lässt sich zusammen einfach besser ertragen.
Wenn es was Neues aus Absurdistan gibt, hat garantiert einer von uns was dazu zu sagen. Wir sind auch gerne mal paranoid, wer ist das nicht? Auch sonst hat sich hier 'ne Menge angesammelt und wir alle wissen ja, was wir nicht wertschätzen, verschwindet. Und weil wir gerade beim Wertschätzen sind, den TelemedialChat gibt's natürlich auch noch.
Alles in allem könnte man fast behaupten wir sind überall, dennoch gibt es einen Ort, da wird man uns vergeblich suchen: